DSV und DMYV

Sportbootführerschein (SBF) See

Der unverzichtbare Bootsführerschein für die Teilnahme am Verkehr auf dem Meer mit mehr als 15PS Motorleistung.


Wer ein Boot im Küstenbereich - also bis zu 3sm vor Küste oder Flussmündung - führen möchte, das über einen Motor mit mehr als 15PS Leistung verfügt, wird vom Gesetzgeber verpflichtet, dies nur nach dem Erwerb des SpoBo (SBF) See zu tun. Die theoretische und praktische Ausbildung des Sportbootführerscheinkurses vermittelt die seemännischen Grundkenntnisse.

Die notwendigen Voraussetzungen sind überschaubar. Es gilt das Mindestalter von 16 Jahren, ein ärzliches Zeugnis muss vorgelegt werden, ebenso entweder ein KFZ-Führerschein oder ein Führungszeugnis.

Sinnvoll ist der Kurs allemal und der Sportbootführerschein (SBF) See ist der Anfang, um als Skipperin oder Skipper das eigene Boot zu führen. Das Meer hat keine Balken, denn Seefahrt ist immer ein dynamischer Prozess. Einfach mal am „Straßenrand“ anhalten geht in den wenigsten Fällen.

Auch stehen auf dem Meer keine Schilder, sondern bunte Tonnen, deren Bedeutung nicht ganz unwichtig ist. Wer wem, wann, warum ausweicht, folgt auch ganz eigenen Regeln.

Und nachts wird es sehr dunkel auf See und die Navigation erfolgt mit Hilfe von Lichtern, die mal leuchten und mal nicht.

Auch in der Seefahrt wird mit elektronischen Navigationshilfen gefahren. Trotzdem hilft es ungemein, die klassische Navigation mit Karte, Zirkel und Kursplotter oder Dreiecken zu können. Der regelmäßige Blick in die Papierseekarte hat schon manchen Unfall verhindert. Zum Beispiel bei der Frage, wie tief eigentlich das Wasser in der gewünschten Fahrstrecke ist. Reicht die Frage nicht aus, sitzt man „auf Schiet“ und hat jede Menge Probleme am Hals.

Ich hoffe, diese kleine Beschreibung macht deutlich, dass es wirklich sinnvoll ist, dem Gesetz zu folgen und sich um einen Führerscheinkurs zum Sportbootführerschein (SBF) See zu bemühen. Es gibt viele Sportboot- und Segelschulen, die die erforderliche Theorie anschaulich und effektiv vermitteln, sodass die wichtigsten Lerninhalte in kurzer Zeit nachhältig im Gedächtnis verankert sind. Und Navigation zu können, ist auch im wirklichen Leben hilfreich.

Zeitmangel ist wirklich keine Ausrede mehr. Es gibt tolle Kursangebote von Sportboot- oder Segelschulen, die Lernen online mit und ohne Betreuung ermöglichen, Hybridkurse anbieten oder Kompaktkurse im Angebot haben.

Wer die Prüfung zum SPoBo (SBF) See besteht, ist theoretisch gerüstet. Hinsichtlich der Praxis möchte ich allen angehenden Skipperinnen und Skippern dringend dazu raten, entweder ein Privatcoaching auf dem eigenen Boot zu buchen oder an einem Skippertraining teilzunehmen. Dafür ist es wichtig, ein Typ Boot zu wählen, das Ihr später ebenfalls fahren möchtet, da das Manöververhalten verschiedener Boote sehr unterschiedlich ist.

 

Und wer den SBF nun ganz genau kennenlernen möchte, guckt hier:


Sportbootführerscheinverordnung:


Prüfungsfragen für den SBF See:

Sportbootführerschein (SBF) Binnen

Ohne den SBF Binnen geht auf Binnengewässern nichts, wenn mehr als 15PS Motorleistung das Boot antreiben.


So ein See wirkt erst einmal nicht weiter bedrohlich, das Land rundherum ist sichtbar und wenn man am Ufer steht, ziehen die Boote und Schiffe pittoresk an uns vorbei.

Wenn man sich allerdings mit einem Gefährt auf den See begibt, ergeben sich ganz andere Perspektiven. Das Wasser hat keine Balken und einfach anhalten ist gar nicht so einfach. Die Verkehrsteilnehmer scheinen ein Ballett aufzuführen, deren Choreographie man nicht kennt.

Kein Wunder also, dass der Gesetzgeber auch hier einen Bootsführerschein vorschreibt, wenn man ein Boot mit mehr als 15PS auf einem Binnenrevier fahren möchte. Kurse dafür gibt es bei Segel- und Sportbootschulen in der ganzen Republik. Die Prüfung besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil.

Was bedeuten die bunten Tonnen, die im Grund verankert sind und die vielen Schilder, die am Ufer aufgestellt werden können? Wer weicht wem wann und warum aus? Wie geht Umweltschutz auf dem Wasser? Wo ist das Wasser tief genug, um dort zu fahren? Wo ist es verboten, zu fahren? Und welche Lichter sind nachts für die Navigation wichtig? Wer fährt auf einem Fluss auf welcher Seite und woran erkenne ich Untiefen?

All das sind spannende Fragen, die im Kurs für den Sportbootführerschein (SBF) Binnen beantwortet werden. Angebote gibt es sehr viele und bestimmt auch die passende Kursform für Dich. Präsenzkurse, Hybridangebote, online Lernen oder Kompaktkurse – alles ist möglich.

Und wenn die Prüfung zum Sportbootführerschein (SBF) Binnen bestanden ist, seid Ihr theoretisch gut gerüstet. Falls Ihr keine vorherigen Erfahrung mit dem Bootfahren habt, aber selbstständig fahren wollt, dann ist dringend weitere Praxis erforderlich. Bitte sucht Euch einen Privatcoach für Euer Boot oder nehmt an einem Skippertraining für Euren Bootstyp und die passende Antriebsart teil. Denn gerade das An- und Ablegen ist oft nicht so einfach. Hat man die Tricks gelernt, fühlt man sich in der herausfordernden Situation sicherer.

 

Hier ist der Fragenkatalog zu finden:


Die Sportbootführerscheinverordnung steht hier:

Sportküstenschiffer (SKS)

Nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber amtlich und empfehlenswert – für diejenigen, die Yachten segeln möchten. Und sehr beruhigend für Vercharterter, wenn mind. eine Person an Bord ihn hat. Er befähigt, in Küstennähe eine Segelyacht zu segeln, Schifffahrtsrecht korrekt anzuwenden, die Navigation auch ohne elektronische Hilfe zu bewältigen und Seemannschaft zu leben.


Wer die kommerzielle Nutzung eines Sportbootes im Küstenbereich (12sm) anstrebt, muss den Sportküstenschiffer besitzen.

Also ran an den Kurs zum Sportküstenschiffer (SKS)! Auch dieser Kurs ist in Theorie und Praxis aufgeteilt.

Ist der SBF See geschafft und die Prüfung noch nicht lange her, ist der Aufwand für die theoretische Prüfung zum Sportküstenschiffer (SKS) überschaubar. Unbestreitbar ist es Arbeit und bedeutet erneut Lernerei, aber viele der Lerninhalte (von denen man glaubte, sie nie wieder zu brauchen) hat man noch im Gedächtnis.

Die Navigation wird um die Tide bereichert und die Aufgaben kniffeliger, als beim SBF. Da sitzt man so manche Stunde, um alle Kartenaufgaben vor der Prüfung zum SKS mindestens einmal gemacht zu haben. Der Vorteil bei dieser theoretischen Prüfung ist, dass die Kartenaufgabe und der Fragebogen getrennt beurteilt werden. Wenn also ein Teil nicht bestanden wurde, muss auch nur dieser wiederholt werden.

Das wirklich Spannende ist aber die Praxis, denn im SKS geht es endlich um das Segeln eine Yacht. Hier werden die Grundlagen des Segelns erlernt, Manöver geübt und alle prüfungsrelevanten Inhalte so lange wiederholt, bis sie sitzen.

Voraussetzung für die SKS Prüfung sind 300sm, die vor der Prüfung gesegelt worden sein müssen. Entscheidend ist nur die Zahl, nicht was Ihr während der 300sm gemacht habt. Man kann sie theoretisch mit Cocktail in der Hand in einer Hängematte verbringen, was jedoch wenig empfehlenswert ist.

Wenn es Euch aber ernst ist und Ihr den SKS macht, um später einmal selber zu skippern, dann bitte ich Euch, vor Buchung eines Prüfungstörns schon einige Segeltörns absolviert zu haben. Am Besten in dem Revier, in dem Ihr später segeln möchtet. Sucht zum Beispiel unter Mehrwerttörns, nehmt Kontakt mit den Anbietern auf und fragt, ob der Skipper oder die Skipperin Lust haben, auszubilden und Euch aktiv mit einzubinden.

Du wohnst weit entfernt von der See? Dann such den nächsten Tümpel, Talsperre oder See und Menschen, Verein oder Segelschule, die Dir das Jollensegeln beibringen. Wer das kann, hat es auf der Yacht später leichter.

Nun kommt der Prüfungstörn zum SKS, an dessen Ende die Prüfung steht. Hier ist es Eure Entscheidung, wie umfangreich die Ausbildung wird. Ein sehr kurzer Törn kann nur die Prüfungsmanöver vermitteln. Investiert Ihr mehr Zeit und sucht den passenden Anbieter aus, dann wir auch mehr angeboten. Meine Empfehlung ist, eine Nachfahrt durchzuführen, das An- und Ablegen sowie ausführlich das Navigieren zu üben.

Mit bestandener Prüfung bist Du dem Skipperdasein ein Stück näher gekommen. Ich empfehle jedoch, vor dem ersten eigenen Skippern noch ein Skippertraining und/oder Hafenmanövertraining in Deinem bevorzugten Segelrevier zu absolvieren. Am besten auf der Schiffsgröße, die Du selber später fahren möchtest. Es macht zudem wenig Sinn, mit acht Leuten an Bord zu üben, wenn Du später zu zweit segeln möchtest. Auch hier gibt es natürlich die Möglichkeit, einen Privatcoach auf das eigene Boot zu bitten. Eine andere Alternative ist, die ersten Tage der eigenen Charter mit Skipper an Bord zu verbringen und dann das Gelernte weiter zu festigen.

Eins ist sicher - das erste Mal Skipper sein, ist extrem aufregend!

 

Den Fragenkatalog zur theoretischen Prüfung des Sportküstenschifferscheines findet Ihr hier:


Weiter Infos zur Prüfung gibt es hier:

Sportseeschiffer (SSS)

Der Bootsführerschein für Seglerinnen und Segler, die alles etwas genauer wissen wollen. Die theoretischen Anteile sind Wetterkunde, um zum Beispiel auch die Wettersysteme des Mittelmeeres verstehen zu lernen, Navigation für alle Lebenslagen bis zu 30sm von der Küste entfernt, Seemannschaft für Fortgeschrittene und Schifffahrtsrecht.

In der Praxis wird das Radar in die Navigation eingebunden und der Prüfling muss nachweisen, dass er die Yacht auch in kniffeligen Situationen beherrscht.

Der Sportseeschiffer ist für kommerziell fahrende Skipperinnen und Skipper vorgeschrieben, die über die 12sm der Küstenschifffahrt hinaus bis zu 30sm vor der Küste mit Gästen oder zur Ausbildung anderer segeln möchten.

Die theoretische Prüfung zum Sportseeschiffer beinhaltet die folgenden vier Teilprüfungen: Wetterkunde, Schifffahrtsrecht, Seemannschaft und Navigation. Diese können als Einzelprüfungen abgelegt werden. In allen vier Fällen geht die Theorie deutlich mehr in die Tiefe, als beim SKS. Ziel des Sportseeschiffers ist, die Fähigkeit zum Führen einer Yacht in allen Lebenslagen zu vermitteln.

Niemand muss sich diese Kenntnisse selber aneignen, denn viele Segelschulen bieten Kurse zum Sportseeschiffer (SSS) an. Manche sind modular aufgebaut, sodass man genau das buchen kann, was man möchte. Oder es wird ein gesamter Kurs gewählt, um auch alle Teilbereiche für die Prüfung vermittelt zu bekommen.

Vor der Praxisprüfung zum SSS muss ein Nachweis vorliegen, der bestätigt, dass nach dem SPF See 1000sm, entweder als Wachführer oder dessen Vertreter, gesegelt wurden. Die Alternative sind 700sm auf Yachten nach Erwerb des SKS. Es zählen nur Meilen aus dem Seebereich, nicht auf Binnenwasserstraßen.

Meine Empfehlung ist, diese selber als Coskipper oder Skipper auf – wenn möglich - unterschiedlichen Booten und mit verschiedener Crew zu absolvieren. Und natürlich im dem oder den Fahrtgebiet/en, die Euch interessieren. Auch hier bietet sich die Teilnahme an guten Kojenchartertörns mit ausbildungswilligen Skippern an.

Es ist übrigens kein Problem, sich selber die Seemeilen zu bestätigen, jedoch kann die Prüfungskommission Einsicht in die dazugehörigen Logbücher fordern. Wer die Zeit zwischen SKS und Sportseeschiffer als Lehrjahre betrachtet und unterschiedliche Erfahrungen sammelt, hat am Ende nicht nur einen Schein mehr, sondern kann den Sportseeschiffer mit Stolz vorzeigen.


Und hier die genauen Infos zum Sportseeschiffer (SSS):


Details zur Prüfung gibt es hier:

Sporthochseeschiffer (SHS)

Wenn es in die ganze Welt hinaus gehen soll, Ozeane überquert und auch nach Sternen navigiert werden soll, dann ist der SHS der Schein Deiner Wahl.

 

Für kommerziell fahrende Skipperinnen und Skipper im weltweiten Einsatz ist der Sporthochseeschiffer (SHS) Pflicht.

Stell Dir vor, Du bist auf hoher See und alle Elektronik fällt aus. Dann kommt die Stunde der Astronavigation: Der Sextant wird aus seiner Kiste geholt, die nautische Literatur dazu bereit gelegt und die Position mit ihrer Hilfe bestimmt. Wer den Sextanten erfolgreich handhabt, kann sich unseren Vorfahren auf dem Meer näher fühlen. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn man die Astronavigation auf einem Törn übt und sich so langsam an die vom GPS angezeigte Position heran arbeitet. Auch die Astronavigation erfordert viel praktische Anwendung, bevor sie sicher beherrscht werden kann. Die erste Winkelmessung mit Sextant an Bord eines Segelschiffes auf hoher See war für mich eine sehr amüsante und unerwartete Erfahrung.

Selbstverständlich stehen auch hier die Segelschulen mit Kursen parat und bieten Euch viele Möglichkeiten an, die theoretischen Kenntnisse zu erlangen.

In der Ausbildung zum Sporthochseeschiffer geht es in allen Prüfungsthemen – Wetterkunde, Schifffahrtsrecht, Navigation und eine mündliche Prüfung – vor allem darum, zu demonstrieren, für die weltweite Fahrt gerüstet zu sein. Internationales Seerecht gehört ebenso dazu wie die Kenntnis weltweiter Wettersysteme, z.B. Wirbelstürme. Im mündlichen Teil geht es um Yachthandling und die praktische Demonstration zur Astronavigation. Eine praktische Prüfung an Bord einer Yacht findet nicht statt.

Prüfungsvoraussetzung sind 1000sm nach dem Erwerb des SSS und davon mind. 500 vor der ersten Teilprüfung. Die Funktion, die man an Bord mind. ausgefüllt haben muss, ist Wachführer.

Die Teilprüfungen zum Sporthochseeschiffer (SHS) können einzeln abgelegt werden.

 

Zu den Prüfungsdetails geht es hier:

Short Range Certificate (SRC)

Die Scheu vor dem Funken verlieren, sich an Standards heranpirschen und das Funken als sinnvolle Addition zu den Kommunikationsmöglichkeiten zu erkennen, ist Zweck des Short Range Certificate (SRC) Kurses.

Wie üblich gliedern sich der Kurs und die Prüfung zum SRC in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Viele Sportboot- und Segelschulen bieten Kurse an. Idealerweise sind unterschiedliche Funkgeräte zum Üben vorhanden, sodass die verschiedene Handhabung technischer Einzelheiten veranschaulicht werden kann.

Einfach mal ein Funkgerät in die Hand zu nehmen und mit jemand anderem zu sprechen, stellt für viele erst einmal eine Herausforderung dar. Ist diese Scheu überwunden, wird das Funkgerät im täglichen Bordalltag ein ganz normaler Begleiter.

Im Funkkurs zum SRC muss natürlich wieder gebüffelt werden. Da warten unter anderem Not- und Dringlichkeitsmeldungen darauf, abgesetzt und verstanden zu werden, die Bedeutung von GMDSS wird erklärt, der Austausch von Nachrichten per Funk wird geübt und Funkenglisch aufpoliert. Theorie und Praxis wechseln sich innerhalb des Kurses meist munter ab.

Mit erfolgreich bestandener Prüfung zum Short Range Certificate erwirbt man die Berechtigung, als Sportboot am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) teilzunehmen. Er ist international und unbefristet gültig.

 

Wer Genaueres wissen möchte, findet die Infos hier:


Der Fragenkatalog für die theoretische SRC-Prüfung ist hier zu finden:

Long Range Certificate (LRC)

Kommunikation über große Distanzen hinweg ist weltweit verbreitet und auf See ein unschätzbar wertvolles Werkzeug. Egal ob Empfang eines Wetterberichtes, Absetzen eines Notrufes, Kommunikation per Mail oder Sprechfunk, all dies ist z.B. mit dem Kurzwellenempfänger möglich.

Der Kurs zum LRC führt in diese neue Welt ein und macht Euch fit für die weltweite Nutzung. Vorausgesetzt (aber sicher auch noch einmal aufgefrischt) werden die Kenntnisse aus dem SRC, dann geht es an Kurz- und Grenzwelle.

Natürlich gibt es auch hier wieder eine theoretische und eine praktische Prüfung.

Für die theoretische Prüfung zum LRC gilt es die Betriebsarten Funkfernschreiben, Faksimile und Daten zu kennen, über die Inmarsatkommunikation per Telefon informiert zu sein und über die weltweite Geopgrahie mit ihren Hautpschifffahrtswegen und dafür wichtigen Nachrichtenübertragungswegen Bescheid zu wissen.

Die praktische Prüfung zum LRC erinnert erst einmal an die zum SRC, da der terrestrische Seefunk wird in allen Varianten abgefragt wird. Dann geht es an den Seefunk per Satellit: Die Anlage muss konfiguriert werden, ein Seenotalarm ausgelöst, eine Telexverbindung hergestellt und die Betriebsbereitschaft beendet werden. Auch weitere Fertigkeiten des mobilen Seefunks Inmarsat C werden in der LRC-Prüfung verlangt.

 

Die Infos zur Prüfung gibt es hier:

 

Der Fragenkatalog zur theoretischen LRC- Prüfung ist hier zu finden:

UBI (UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk)

Auch wenn Binnenreviere begrenzt erscheinen, ist die Kommunikation von Schiff zu Schiff nur per Funk für alle Verkehrsteilnehmer auf Binnenwasserstraßen möglich. Und da auch hier Standards gelten, gibt es ein Funksprechzeugnis – UBI.

Wie auch bei anderen Scheinen beinhaltet die Prüfung zum UBI einen theoretischen und einen praktischen Teil. Einen Kurs für den UBI zu finden, dürfte nicht schwer sein, da viele Sportboot- und Segelschulen diesen anbieten.

Es gilt, sich im Kurs zum UBI mit den Verkehrskreisen vertraut zu machen, die Rangfolge und Arten des Funkverkehrs zu verstehen, Frequenzen und ihre Nutzung und ATIS zu erlernen sowie über die Technik einer Funkanlage Bescheid zu wissen.

In der praktischen Prüfung zum UBI müssen Aufgaben zum Binnenschifffahrtsfunk gelöst werden. Das sind beispielsweise die Abgabe und Aufnahme von Notverkehr, Testsendungen, allgemeine praktische Bedienung der Sprechfunkgeräte oder auch die alltägliche Abwicklung des Binnenschifffahrtsfunkes.


Genaue Infos dazu sind hier zu finden:

 

Der Fragenkatalog für die theoretische UBI-Prüfung ist hier hinterlegt: